Freitag, 30. September 2016

Bad Moms im Kino und einmal wieder Kind sein


Wer kennt ihn nicht, den Moment einfach mal wieder Kind sein zu wollen. 
Diese Woche wurde ich oft mit diesem Moment konfrontiert. 
Sei es als ich auf Facebook Fotos von einer Schulfreundin sah und mich an die gemeinsame Schulzeit erinnerte oder als ich zum Bildungsempfehlungsgespräch die Schule meiner Großen aufsuchte und sah wie unbeschwert es ist Schüler zu sein. 
Gestern stand ich dann im Kindergarten und beobachtete die kleinen Kinder beim Spielen und Spaß haben, während ich mich ärgerte, weil ich mir die falsche Startzeit vom Elternabend gemerkt hatte. 


Einfach mal wieder an nichts denken, nach Hause kommen und fragen was gibt es zum Essen und nicht überlegen müssen was man isst. 
So viel Zeit haben, dass man sich langweilt, das hatte ich ewig nicht mehr. 
Sicherlich hatte man als Kind auch so seine Probleme. Hausaufgaben oder die ersten Liebeleien prägten den Tag. Zimmer aufräumen nervt und die Freunde vermisst man schon eine halbe Stunde nach Schulschluss. 
Wie gern würde ich manchmal nach Hause kommen und meine Tasche in die Ecke flacken und erstmal auf die Couch oder in mein Zimmer.
Gut oft komme ich nach Hause und lass meine Tasche fallen und setze mich erstmal, 
aber dann muss ich schon das Abendessen im Kopf haben und eventuell etwas Haushalt planen, es gibt auch Tage da passiert außer dem Essen nicht viel, da habe ich einfach auch keine Lust. 

Ich bin gern Mama und habe mir auch etwas Kind selbst behalten, aber die Verantwortung die man jetzt hat kann man nicht einfach wie eine Jacke an den Haken hängen. 
Perfekt zu diesem Thema passt der aktuelle Film Bad Moms.
Schon als ich den Trailer sah war für mich klar, den Film muss ich sehen und zwar nicht nur wegen der Star Besetzung sondern besonders wegen dem Thema. 
Mütter die zwischen Arbeit und Kinder hin und her spagatieren. 
Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten, aber dieser Film ist so sehenswert, ich habe gelacht, fast geweint und ganz oft "OH JA" gesagt. 
Wir Mütter haben täglich unsere Endgegner mit denen wir kämpfen. Sei es das pünktlich auf Arbeit gehen, der Feierabend Stau, eine Fördervereinssitzung oder eine schlechte Note der Kinder. Wir stärken unseren Männern den Rücken und diese hoffentlich auch unsere ;) Nebenher versuchen wir fit zu sein oder zu bleiben und versuchen die Fäden zusammen zu halten. Mütter sind wahre Superhelden die aber leider oft unerkannt bleiben.




Worauf es im Leben ankommt das muss jeder für sich selber wissen. 
Niemand ist perfekt ist für mich der wichtigste Aspekt. Es gibt Tage da bin ich voll motiviert und dann hänge ich wieder durch. Wohl auch etwas ganz natürliches, aber fakt ist der Kopf ist immer an. Die Zeit der Unbeschwertheit ist vorbei und so ist das Leben. Aber trotz all der Verpflichtungen die wir im Leben so haben dürfen wir auch mal ausrasten, mal alles liegen lassen, die Beine hoch legen oder mal eine Runde mit der Straßenbahn durch die Stadt. Nur wenn wir uns ein kleines Stück Unbeschwertheit behalten, können wir unsere Kinder verstehen und richtig reagieren. 

Und weil die Kindheit so besonders wertvoll und viel zu kurz ist, sollten wir gerade unseren Kindern ein besonders schöne Kindheit bereiten. Wir sollten sie zu wundervollen Menschen erziehen und ihnen wichtige Werte für ihr Leben vermitteln. Sie sollten sich ausprobieren und ihre Begeisterung entdecken und die Unbeschwertheit genießen.

Das Leben soll und muss Spaß machen, wir haben nur dieses eine.



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