Donnerstag, 4. März 2021

Februar 2021 - Kapitel 3 - Eis, Schnee und Geburtstage im Lockdown

lila origami Kranich im Schnee

Der Februar ist für mich schon immer ein schöner Monat, denn es ist mein Geburtsmonat. Außerdem wird Fasching gefeiert und es sind Winterferien. Diese schönen Ereignisse mussten in diesem Jahr anders ablaufen haben mir aber deshalb nicht weniger Freude bereitet. 

Nachdem ich im Januar sehr deprimiert war und mir der Start in den Februar schwer viel kam ich doch so langsam wieder in meine Laufbahn zurück. Um den Valentinstag bekamen wir noch mal richtig viel Schnee, den wir intensiv genutzt haben. Mehrmals bin ich barfuß durch den Schnee gelaufen das hat meinen Kreislauf angekurbelt. Besonderes Highlight war das Naturphänomen Blutschnee. Sahara Sand kam über Deutschland und mischte sich mit dem Schnee. Der Schnee sah leicht rosa bis sepia gefärbt aus. Und ein Monsterfisch tauchte am Elbufer auf. Es stellte sich später heraus, dass Künstler diesen Farbklecks erschaffen haben. 

Barfuß im Schnee

gefrorene Seifenblasen, Winter auf den Elbwiesen und Blutschnee

Ein großer Fisch als Kunstwerk an der Elbe

Außerdem kam mir die Idee eines Malwettbewerbs für Kinder aus meinem Bekanntenkreis. Ich habe ein Thema vorgegeben und die Kinder konnten dazu etwas malen. Die Eltern haben mir dann ein Foto davon geschickt und per online Abstimmung konnten die Kids abstimmen. Die Gewinner bekamen einen Überraschungspreis in freundlicher Zusammenarbeit mit Bibabox und als Trostpreis gab es einen Rabattcode. 

Nach dem Schnee kommt die Sonne

Eine Woche später war der Schnee bereits geschmolzen und der Frühling fing an zu erwachen. Die Kitas durften wieder öffnen und die Kinder konnten Fasching zusammen feiern. 
Ich habe mich auch verkleidet und mit meinen Kollegen per online Meeting angestoßen. Ich habe mich schon immer gern verkleidet, allerdings waren die Menschen um mich herum eher nicht so die Faschingsfans. Inzwischen feier ich aber auch allein. Da ich aber keine richtigen Kostüme habe, improvisierte ich und wandelte Klorollen zu Lockenwickler um. Ich fand, das passte ganz gut zum Lockdown. 

Klorollen als Lockenwickler zu Fasching

Mit dem Geburtstag unserer Jüngsten startete der alljährliche Back- und Feiermarathon bei uns. Mein Geburtstag folgte dann ein paar Tage später und wir empfanden beide Tage als schön. Auch wenn wir nicht große Feiern machen konnten hat uns das nicht gestört, denn wir feiern meistens in kleinerer Runde. 
Bei uns hat einfach mehr als die Hälfte der Familie in den Monaten Januar, Februar, März Geburtstag, sogar auch im Dezember, sodass wir uns am Anfang des Jahres sehr häufig sehen und gar nicht so viel Zeit zum Feiern finden. Vor 2 Jahren haben wir meinen 30. in großer Runde gefeiert und im vergangenen Jahr den 30. meiner besseren Hälfte. Das war auch die letzte große Feier. 
Ein negatives Erlebnis gab es, meine externe Festplatte die ich seit 10 Jahren mit Erinnerungen befülle ging hops. Dank einigen Sicherrungen in verschiedenen Clouds habe ich mich gegen eine kostenintensive Datenrettung entschieden. 

Etwas Normalität kommt zurück

Der Februar brachte mir tatsächlich ein Stück Normalität wieder zurück. Durch Kita und besondere Anlässe war man fast etwas von Corona abgelenkt. Meine Laune hat sich sehr gebessert, für Januar ist es auch nicht ungewöhnlich eine trübe Laune zu haben, aber Corona hat das noch verstärkt. 
Nun werden die Tage wieder heller, länger und das tut gut. 
Etwas müde macht es mich auch und der Heuschnupfen hat sich auch schon bemerkbar gemacht, aber irgendwas ist ja immer. 

Nun starten wir in den März und ich bin gespannt wie dieser Monat verlaufen wird. Heute beschließt die Bundesregierung wie es in Sachen Pandemie weiter geht und mir gehen dazu auch viele Gedanken durch den Kopf. 
In einer Talkshow sagte der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar letztens wir Menschen müssen lernen und verstehen, dass Corona da ist und wir mit dem Virus leben müssen. Ich glaube, wenn man das anfängt zu begreifen und nicht mehr so viel Kraft in das Zweifeln und Bangen steckt, wird man im Kopf freier und kann auch in einer Pandemie glücklich sein. 

Schwarzweiß Foto auf dem ich einen Tanzmove von Michael Jackson zeige

• Hier geht es zu Kapitel 1


2 Kommentare:

  1. ...ja ich will auch in der pandemie glücklich sein....ich suche jeden tag nahc dem glück und finde es auch....und übrignes....deine verkleidung ist klasse...ich als fassenachtskind....
    herzlichst
    annette

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    1. Ich danke dir und es freut mich sehr, dass du das Glück täglich findest :) Ich grüße dich, sende dir noch ein verspätetes Helau. LG Katharina

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