Sonntag, 1. November 2020

Halloween 2020 - Von alten Bräuchen und Gruselgeschichten

Bereits 2016 habe ich hier erzählt wie sehr und warum ich Halloween mag. Den Beitrag dazu findet ihr HIER Dass es nicht nur ein Fest aus Amerika ist sondern eine tiefere Bedeutung im Zusammenhang mit Allerheiligen hat. Ursprünglich stammt es aus dem katholischen Irland und ist auch unter All Hallows´ Eve bekannt, der Abend vor Allerheiligen.

Auch keltische Einflüsse stecken in Halloween. Bekannt als Samhainfest dachten die Menschen in dieser Nacht stehen die Pforten zu den Wesen der anderen Welt offen. 

Typisch für Halloween ist der geschnitzte Kürbis, genannt Jack O´ Lantern. Wer meint das Schnitzen von Gesichtern in Gemüse ist erst mit Halloween vor ein paar Jahren zu uns nach Deutschland gekommen der hat von dem Herbstbrauch Rübengeistern noch nichts gehört. Schon viele Jahre ist dieser Brauch in einigen Regionen Deutschlands bekannt. Man schnitzt in Rüben Gesichter und stellt sie in das Fenster. Kinder ziehen in der Nachbarschafft umher und fragen nach Süßigkeiten. Unterschied zu Halloween, die Kinder verkleiden sich beim Rübengeistern nicht. 

Dia de Muertos - Tag der Toden

Ich mag Halloween nicht unbedingt, weil ich mich gern Grusel, sondern auch wegen der Traditionen und der Bräuche, es mach den Herbst so herrlich mystisch und zaubert Licht in die dunklen Tage. Außerdem nimmt es einem den Grusel auch ein wenig. Man mischt sich sozusagen als Lebender unter die Geister. Auch in Mexiko gibt es einen bekannten Feiertag zu Ehren der Toden, welcher sich Dia de Muertos - Tag der Toden nennt. Es ist ein farbenfrohes Fest an dem die Seelen der Verstorbenen zu ihren Familien zurückkehren. Ebenfalls findet dieses Fest am 31.Oktober statt und wurde durch die UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit benannt. 

Wir haben in diesem Jahr unsere Wohnung wieder schön dekoriert, ein leckeres Buffet gezaubert und Kürbisse geschnitzt. Geklingelt haben wir nicht, aber eine Wanderung in der Dunkelheit zur Elbe gab es um zu schauen welche Geister wir treffen und wie gut wir gruseln können. 

Gruselgeschichten

Das alles wäre natürlich nichts ohne Geschichten zum Gruseln. Für die kleine Gespenster habe ich 2 schöne Geschichten als Empfehlung und eine weitere für die Fortgeschrittenen.

Das kleine Gespennst - Tohuwabohu auf Burg Eulenstein von Otfried Preussler

Ihr kennt vielleicht schon das kleine Gespenst. Diese Geschichte ist ein schöner Einstieg in die Welt der Geister. Das kleine Gespenst hat viel Spaß beim Spuken auf der Burg Eulenstein, nach einem Vorfall soll dies allerdings vorbei sein. Man kann sich denken, dass sich dies das kleine Gespenst nicht gefallen lässt.
Besonders empfehlenswert ist das Hörspiel zum Buch. Schön gesprochen, gesungen und vertont.

Die kleine Hexe - Ausflug mit Abraxas von Otfried Preussler

Eine wunderschöne Bilderbuchgeschichte verbirgt sich in diesem Buch. Das Hexe sein nicht einfach zeigt die kleine Hexe mit ihrem Raben Abraxas. Sie übt fleißig für ihre Hexenprüfung, aber so richtig klappen wollen die Hexensprüche nicht. Bei einem Ausflug in die Stadt erlebt sie aller Hand und es gibt viel zu sehen. 

Gespenster machen keine Ferien von Erika Hein

Eins meiner aller ersten Bücher und meiner aller liebsten Bücher ist dies. Es wurde mir von meiner großen Schwester zur Schuleinführung geschenkt und ist etwas für die Fortgeschrittenen. Daniela möchte ihre Ferien bei ihrem Schulfreund Heino verbringen. Dieser wohnt auf Schloß Hohenwald dessen Bewohner dank eines Schlossgespenstes das Lachen vergangen ist. Daniele geht der Sache auf den Grund. Unterstützt durch einfache, aber stimmungsvolle Grafiken hat dieses Buch mir schon wunderbare Gruselstunden beschert. 

Und nun seid ihr dran, Gruselfan oder nicht? 

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